ADAPTIVE: Auswirkungen Digitaler Assistenzen auf die Palliative Versorgung



Die tatsächlichen Effekte digitaler Kommunikations- und Information-stechnologien (IKT) im Gesundheitsbereich sind empirisch bisher jedoch weitgehend unbekannt (vgl. Büchner/Muster 2017). Im Rahmen der Studie soll eine umfassende explorativ-qualitative Untersuchung bereits im klinischen Alltag eingesetzter digitaler Assistenzen durchgeführt werden. In enger Kooperation mit der Palliativstation des St. Josef-Klinikums (RUB, Prof. Reinacher-Schick), dem Palliativnetz Bochum, der Nachwuchsforschergruppe MIT-enAge der Technischen Universität Berlin sowie der Abteilung für Allgemeinmedizin (RUB) soll am Beispiel des kürzlich eingeführten digitalen Informationssystems Palliative Care (ISPC) untersucht werden: 1) welche Veränderungen in der Behandlung von Palliativpatienten sowie in der Zusammenarbeit der klinisch und ambulant behandelnden Ärzten, Pflege-personal, Patienten und deren Angehörigen beobachtet werden können und 2) welche dieser Veränderungen aus ärztlicher Sicht wünschenswert sind, also verbessert oder intensiviert werden sollten. Das Ziel der Forschung ist neben der Beantwortung dieser Forschungsfragen auch die Erstellung konkreter Handlungsempfehlungen für Kliniken und niedergelassene Ärzte wie die zukünftige Implementierung von und der Umgang mit digitalen Assistenten im klinischen Alltag patientengerecht gestaltet werden kann.

Laufzeit: 1,5 Jahre (2020-2021)
Finanzierungsquelle: Forschungsförderung der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (FoRUM)

Leitung: JProf. Dr. sc. med. Ina Otte
Mitarbeiter:
Anastasia Suslow (WiMi), Chantal Giehl (WHK)